Headline-Femke van der Linden
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Könntest du uns ein bisschen über dich erzählen?
Ich bin Femke van der Linden, Brand Director von Jake*s, komme ursprünglich aus den Niederlanden und lebe mit meinem Partner zwischen Düsseldorf und Amsterdam. Vor viereinhalb Jahren bin ich nach Düsseldorf gezogen, wo ich unter der Woche arbeite. An den Wochenenden bin ich in Amsterdam.




Wie schaltest du nach einem langen Tag ab?
Es gibt Tage, da schalte ich einfach das iPad an, schaue etwas auf Netflix und habe einfach keine Lust auf reden. Außerdem laufe ich gerne und mache Yoga. Am liebsten draußen. Letzten Sommer habe ich beispielsweise Yoga auf der Dachterrasse des Marriott Hotels in Düsseldorf gemacht.




Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?
Als allererstes checke ich die Umsätze des Vortages, dann gehe ich meine E-Mails durch. Da mein Schedule weit im Voraus durchgeplant ist, weiß ich bereits jetzt, was ich in sechs Monaten machen werde. Neben den Meetings, vergeht auch viel Zeit mit dem Austausch mit den verschiedenen Teams aus dem Design, Retail oder Sourcing Buying.




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Was ist Eleganz für dich?
Eleganz kennt für mich kein Alter. Man macht sich ja schon Gedanken ums Altern. Ich finde es unglaublich elegant, wenn eine Frau jedes Alter annimmt, sich einfach treu bleibt und dabei Haltung zeigt. Vanessa Redgrave finde ich beispielsweise unglaublich elegant. Sie hat solch eine besondere Ausstrahlung und Attitüde – sie ist für mich der Inbegriff von Eleganz.



Wann hast du deinen Stil gefunden?
Ich glaube, dass ich schon immer etwas anders war als der Rest. Das fing in der Kindheit an – meine Mutter hat uns immer besonders angezogen. Während jedes Kind einen gelben Regenmantel hatte, trug ich einen blauen aus Lack mit weißen Punkten – das fand ich damals eigentlich nicht so toll, weil ich das wollte, was alle anderen Kinder hatten. Wie das so ist bei Kindern… Aber auch später dann, trug ich beispielsweise unterschiedliche Schuhe. Im Vergleich zu meinen damaligen Schulfreunden hatte ich schon immer einen besonderen Stil.



Was ist dein Erfolgsgeheimnis?
Ich war nie jemand, der immer ganz genau wusste, was er einmal beruflich machen würde. Es musste aber etwas sein, was Kreativität und Wirtschaft vereinen sollte. Es hat sich alles eher gefügt. Wichtig ist, dass man sich seine eigenen Maßstäbe setzt und die persönlichen Ziele vor Augen hält. Und sich selbst treu bleibt.